Premiere: 15. Feber 2011, 19:30h: MASOCH.ISST Was denkt sich ein schöngeistiger Poet, wenn man eine ganze Perversion nach ihm benennt? Warum heiratete Fräulein Wanda nicht doch den Heimatdichter Peter Rosegger statt den Fürsten des Flagellantismus? Und wieviel Schmutzwäsche kann ein Literatenehepaar eigentlich in der Öffentlichkeit waschen ohne sich selbst zugrunde zu richten? Aus den ebenso grotesken wie traurigen Autobiographien von Leopold Sacher-Masoch und seiner späteren Ex-Frau Angelika Rümelin (die sich für ihn in Wanda von Dunajew umbenannte) wird ein Abend über ein fast normales Ehepaar, das – abseits der ungewöhnlichen Vorliebe des Herrn SM für peitscheschwingende Frauen in Pelzmänteln – sich ganz einfach nicht verstehen konnte und sich gegenseitig das Leben schwer machte. |