Der Luftschutzstollen Mödling wurde in den Jahren 1941/43 von italienischen Zwangsarbeitern als Lufzschutzbunker errichtet und diente der Mödlinger, Wiener Neudorfer und Südwiener Bevölkerung während des Bombenkriegs als Zufluchtsort. Bis zu 9000 (!) Menschen verbrachten bei Luftangriffen die Zeit in den Stollen. Bis 1999 führte das aus zwei Hauptröhren und Nebenstollen bestehende Bunkersystem einen Dornröschenschlaf, bis die völlig devastierte und während der Besatzungszeit ausgeplünderte Anlage unter Bruno Max als Theater entdeckt wurde.

Über die Geschichte des Bunkers erschien folgendes Buch:

>> Pilcz/Mirwald/Tichat
>> Immer wenn der Kuckuck schrie – Innenansichten eines Krieges

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