Die Theatergeschichte

Das Stadttheater wurde als "Mödlinger Bühne" 1912 vom rührigen Intendanten- und Kinobetreiberehepaar Juhasz im Jugendstil errichtet und wurde in der Zwischenkriegszeit in Doppeldirektion mit dem Stadttheater Baden bespielt. Nach dem zweiten Weltkrieg nur mehr als gelegentlicher Gastspielbetrieb geführt, war es bis in die Neunziger Jahre vor allem Kino. Nach einem kurzen Belebungsbesuch 1997, der finanziell erfolglos blieb, wurde es 1998 mit einer städtischen Subvention zur Pacht ausgeschrieben. Seither betreiben Bruno Max und seine Compagnie THEATER ZUM FÜRCHTEN das Haus im Repertoirebetrieb mit rund 100 Spieltagen pro Saison und bis zu 11 Premieren, fast ausschließlich Eigenproduktionen. Bisher sind mehr als 80 Produktionen entstanden. Inzwischen wird das Theater auch multifunktional, nicht mehr ausschließlich als Guckkasten, sondern auch als Raumbühne bespielt, die Bühne wurde deutlich vergrößert, die veralterte Technik erstmals theatertauglich gemacht, sodaß selbst große Musical-Produktionen, wie z.B. zuletzt "Dr.Seltsam" möglich sind.

 

Seit 2005 gibt es auch jährlich den "Stadttheaterball", der das Haus in den vielleicht stimmungsvollsten Ballsaal Niederösterreichs verwandelt...

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